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Zur diätetischen
Behandlung von Heuschnupfen

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  • Der Pollenflug für Birken beginnt meist Anfang März und ist im April besonders stark.

Pollenflugkalender und Co.: Alles zum Thema Pollenflug

Vom warmen Frühling noch keine Spur, doch die Augen tränen bereits, obwohl meteorologisch gesehen noch Winter ist – kein ungewöhnliches Szenario. Der Pollenflug, der bei Heuschnupfen-Geplagten für Beschwerden wie juckende Augen oder eine laufende Nase sorgt, beginnt nach Aussagen von Experten immer früher. Erfahren Sie jetzt alles rund um das Thema Pollenflug, Pollenflugvorhersage und wie Sie sich als Allergiker besonders gut schützen können.

Diese acht Pollen sollten Allergiker kennen

Haben Sie einen Allergieausweis? In diesem sind in der Regel alle Pollenarten notiert, gegen die Sie allergisch reagieren.

Gut zu wissen: Ein Allergieausweis (auch Allergiepass) sollte vor allem für Personen, die an schweren Allergien leiden, ein unverzichtbarer Begleiter sein. Er ist eine wichtige Informationsquelle für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Sanitäter, denn sind die Allergene bekannt, können falsche Behandlungen vermieden werden. Allergiker erhalten einen Allergieausweis bei ihrem behandelnden Arzt (Allergologe, Haut- oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt).

Der Pollenflug dieser acht Pflanzen gilt als besonders allergieauslösend1:

  • Hasel
  • Erle
  • Esche
  • Birke
  • Gräser
  • Roggen
  • Beifuß
  • Ambrosia

Diese Pflanzen sind für mehr als 90 Prozent aller Pollenerkrankungen verantwortlich.2 Auch wenn die allergische Reaktion auf die Pollen bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist, so gibt es dennoch einen Zusammenhang zwischen der Stärke der Beschwerden und der Pollenkonzentration in der Luft. Je mehr Pollen über den Wind verbreitet werden, desto stärker fallen Nies-, Juckreiz und weitere Symptome des Heuschnupfens aus. Damit Betroffene an Tagen mit starkem Pollenflug ihre Aktivitäten im Freien entsprechend planen können, betreibt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) ein Messnetz mit derzeit etwa 45 Stationen in ganz Deutschland3 und hat einen Pollenflugkalender entwickelt.

Der Pollenflugkalender: Vorausschauende Hilfe für Allergiker

Den Muttertag im Grünen verbringen oder einen spontanen Bade-Ausflug an den See – für Heuschnupfen-Geplagte ist das nicht immer möglich. Zu sehr können an Tagen mit starkem Pollenflug die Beschwerden überhandnehmen, sodass Allergiker solche Aktivitäten besser verschieben. Eine gute Orientierungshilfe ist dabei der Pollenflugkalender, ein wichtiges Mittel der Pollenflugvorhersage, welcher die voraussichtliche Pollenbelastung anzeigt. Unser Pollenflugkalender zeigt Ihnen, wann verstärkte Vorsicht geboten ist. Die verschiedenen Farben in der Tabelle markieren die Abstufungen „nur leichte, sporadische Belastung", „mäßige Belastung" und „starke Belastung":

Pollenflugkalender zeigt den Pollenflug im Jahresverlauf.

Das Picknick im Grünen an Muttertag eignet sich also beispielsweise weniger, wenn Sie auf Raps, Löwenzahn oder Eiche allergisch reagieren, da diese Pflanzen Mitte Mai in der Hauptblüte stehen. Um auf das Freiluft-Vergnügen trotzdem nicht verzichten zu müssen, gibt es im Handel viele unterschiedliche Heuschnupfenmittel. Am gängigsten sind Antihistaminika, die die allergische Reaktion des Immunsystems unterdrücken. Leider beheben diese Mittel die Ursache der Pollenallergie – ein überempfindliches Immunsystem – nicht und führen oftmals zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit.

Trotz Pollenflug aktiv bleiben

Um in Zeiten mit starker Pollenflugvorhersage draußen aktiv sein zu können, eignet sich Allvent®. Das natürliche Mittel enthält einen Spezialextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel), der die Immunreaktion normalisiert und somit den Heuschnupfen dort bekämpft, wo er entsteht. Die allergische Reaktion wird auf natürliche Weise ohne Nebenwirkungen unterbunden und die Heuschnupfenbeschwerden wirksam gelindert.

Der Pollenflugkalender zeigt „Lila“: Was Sie noch tun können

Nicht selten reagieren Heuschnupfen-Geplagte nicht nur auf ein oder zwei Pollenarten – bei vielen zeigt der Allergietest eine Überempfindlichkeit auf viele verschiedene Pflanzenpollen. Hinzu kommt, dass der Pollenflug in milden Wintern durchgängig andauern kann. Die normalerweise übliche Schonzeit von drei Monaten entfällt dann. Auch wenn der Pollenflugkalender auf „Lila“ weist, wünschen sich Betroffene, normal und so beschwerdefrei wie möglich am Leben teilzunehmen.

Diese Tipps helfen dabei:

  • Lüften Sie die Wohnung bei starkem Pollenflug nur kurz und nur zu bestimmten Zeiten: Auf dem Land ist die Pollenkonzentration morgens am höchsten, deshalb hier erst abends lüften. In der Stadt ist es genau umgekehrt. Hier sollten Sie frühmorgens lüften.
  • Stellen Sie die Schuhe vor der Tür ab, wechseln Sie beim Betreten der Wohnung die Kleidung und waschen Sie sich abends die Haare. So spülen Sie die Pollen ab und verhindern, dass diese in die Bettwäsche gelangen und nachts eingeatmet werden.
  • Tragen Sie im Freien eine Brille oder Sonnenbrille, um die Augen vor Pollenkontakt zu schützen. Bewahren Sie die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer auf.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien, sondern  in geschlossenen Räumen.
  • Gehen Sie nach langen Regenfällen spazieren, wenn der Pollenflug gering ist. Frische Luft tut den Atemwegen gut.
  • Reagieren Sie sehr stark auf den Pollenflug, kann es sich lohnen, die Lüftungsanlage des Autos mit einem speziellen Pollenfilter auszustatten. Ansonsten halten Sie während der Fahrt am besten die Fenster geschlossen.

Damit Sie sich während der schönsten Zeit des Jahres im Urlaub nicht mit juckenden Augen und einer laufenden Nase herumplagen müssen, kann es sich zudem lohnen, ein Reiseziel mit geringem Pollenflug auszuwählen. Urlaub am Meer oder im Hochgebirge eignet sich besonders gut. Denn ab etwa 1.500 Metern Höhe sind kaum noch Pollen unterwegs, und auch an der Küste, wo der Wind meist von der Seeseite kommt, ist die Konzentration gering. Besonders zu empfehlen sind auch die Nord- und Ostseeinseln. So gilt zum Beispiel Helgoland als fast völlig pollenfrei.

Quellen